Pressemitteilung 31.03.2008
SVP ruft zum Protest auf
Aus Solidarität mit Tibet - China muss Menschenrechte respektieren
Am heutigen „globalen Aktionstag“ für Solidarität mit Tibet hat sich der Präsident des Tibetischen Exilparlaments, Karma Choepel, mit einer Delegation der Südtiroler Volkspartei getroffen. Choepel machte am SVP-Sitz in einem Gespräch mit Obmann Elmar Pichler Rolle, Regionalratspräsident Franz Pahl, Senator Oskar Peterlini, Kammerabgeordneten Siegfried Brugger und Parlamentskandidatin Magdalena Amhof auf die groben Menschenrechtsverletzungen durch China aufmerksam und bat die SVP um Hilfe. Die Parlamentarier und der SVP-Obmann rufen zum Protest auf.
Zum Start des Olympischen Fackellaufs finden weltweit Kundgebungen und Friedensmärsche aus Solidarität mit Tibet statt. Dieser Umstand verleiht dem Südtirol-Besuch des Tibetischen Parlamentspräsidenten Karma Choepel eine besondere Bedeutung. Immer wieder hatte auch der Dalai Lama Gespräch und Hilfe in Südtirol gesucht. "Wir konnten und können", so SVP-Obmann Pichler Rolle, "unsere wertvollen Autonomie-Erfahrungen an Tibet weitergeben."
Der Präsident des Regionalrates, Franz Pahl, hatte nach einem offiziellen Empfang den Präsidenten des Tibetischen Exilparlaments, Karma Choepel, zum Sitz der Südtiroler Volkspartei begleitet. Dort forderte Choepel die Volksrepublik China einmal mehr zu einem Ende der Gewalt gegenüber der tibetischen Bevölkerung auf und erläuterte weitere zentrale Anliegen Tibets: So solle China umgehend all jene Menschen freilassen, die bei Massenverhaftungen grundlos festgenommen wurden. Es sei auch ein grober Fall von Menschenrechtsverletzung, der von niemandem akzeptiert werden könne, wenn die bei Unruhen verletzten Personen bewusst keine ärztliche Hilfe bekommen. Choepel bekräftigte auch die Forderung des Dalai Lama an die UNO, eine Untersuchungskommission nach Tibet zu entsenden. Neutrale Beobachter sollten klären, ob und wer die Unruhen in Tibet geschürt hat.
Senator Oskar Peterlini verwies auf eine parlamentarische Anfrage, die er an den italienischen Außenminister gerichtet hatte, während Abgeordneter Siegfried Brugger über den Einsatz einer Partei übergreifenden Gruppe von Parlamentariern in Rom berichtete, die sich des tibetischen Problems annimmt.
Die Parlamentarier und Obmann Pichler Rolle sicherten dem Präsidenten des Tibetischen Exilparlaments zu, die Südtiroler Öffentlichkeit verstärkt auf das Tibet-Problem aufmerksam machen zu wollen. „Wir rufen alle Südtirolerinnen und Südtiroler auf, eine Protestkarte an die Botschaft der Volksrepublik China in Wien oder in Rom zu schicken. Es können und sollen zudem als Zeichen des Protests auch Visa-Anträge gestellt werden, um nach Tibet einzureisen.“ Die Gelegenheit der Olympischen Spiele solle genutzt werden, um kontinuierlich - mit friedlichen Mitteln - auf die Menschenrechtsverletzungen durch China hinzuweisen, so die Mitglieder der SVP-Delegation.
Am heutigen „globalen Aktionstag“ für Solidarität mit Tibet hat sich der Präsident des Tibetischen Exilparlaments, Karma Choepel, mit einer Delegation der Südtiroler Volkspartei getroffen. Choepel machte am SVP-Sitz in einem Gespräch mit Obmann Elmar Pichler Rolle, Regionalratspräsident Franz Pahl, Senator Oskar Peterlini, Kammerabgeordneten Siegfried Brugger und Parlamentskandidatin Magdalena Amhof auf die groben Menschenrechtsverletzungen durch China aufmerksam und bat die SVP um Hilfe. Die Parlamentarier und der SVP-Obmann rufen zum Protest auf.
Zum Start des Olympischen Fackellaufs finden weltweit Kundgebungen und Friedensmärsche aus Solidarität mit Tibet statt. Dieser Umstand verleiht dem Südtirol-Besuch des Tibetischen Parlamentspräsidenten Karma Choepel eine besondere Bedeutung. Immer wieder hatte auch der Dalai Lama Gespräch und Hilfe in Südtirol gesucht. "Wir konnten und können", so SVP-Obmann Pichler Rolle, "unsere wertvollen Autonomie-Erfahrungen an Tibet weitergeben."
Der Präsident des Regionalrates, Franz Pahl, hatte nach einem offiziellen Empfang den Präsidenten des Tibetischen Exilparlaments, Karma Choepel, zum Sitz der Südtiroler Volkspartei begleitet. Dort forderte Choepel die Volksrepublik China einmal mehr zu einem Ende der Gewalt gegenüber der tibetischen Bevölkerung auf und erläuterte weitere zentrale Anliegen Tibets: So solle China umgehend all jene Menschen freilassen, die bei Massenverhaftungen grundlos festgenommen wurden. Es sei auch ein grober Fall von Menschenrechtsverletzung, der von niemandem akzeptiert werden könne, wenn die bei Unruhen verletzten Personen bewusst keine ärztliche Hilfe bekommen. Choepel bekräftigte auch die Forderung des Dalai Lama an die UNO, eine Untersuchungskommission nach Tibet zu entsenden. Neutrale Beobachter sollten klären, ob und wer die Unruhen in Tibet geschürt hat.
Senator Oskar Peterlini verwies auf eine parlamentarische Anfrage, die er an den italienischen Außenminister gerichtet hatte, während Abgeordneter Siegfried Brugger über den Einsatz einer Partei übergreifenden Gruppe von Parlamentariern in Rom berichtete, die sich des tibetischen Problems annimmt.
Die Parlamentarier und Obmann Pichler Rolle sicherten dem Präsidenten des Tibetischen Exilparlaments zu, die Südtiroler Öffentlichkeit verstärkt auf das Tibet-Problem aufmerksam machen zu wollen. „Wir rufen alle Südtirolerinnen und Südtiroler auf, eine Protestkarte an die Botschaft der Volksrepublik China in Wien oder in Rom zu schicken. Es können und sollen zudem als Zeichen des Protests auch Visa-Anträge gestellt werden, um nach Tibet einzureisen.“ Die Gelegenheit der Olympischen Spiele solle genutzt werden, um kontinuierlich - mit friedlichen Mitteln - auf die Menschenrechtsverletzungen durch China hinzuweisen, so die Mitglieder der SVP-Delegation.









