Pressemitteilung 21.05.2008
"Alitalia bracht endgültige Lösung"
"Alitalia fliegt täglich Verluste von Millionen von Euro ein und dies zu Lasten dieses Staates und unserer Bürger. Es ist höchst an der Zeit eine endgültige Lösung für die seit Jahrzehnten in Turbulenzen befindliche italienische Fluggesellschaft zu finden". Das betonte heute der Südtiroler Senator, Manfred Pinzger, Co-Präsident der Autonomiefraktion, in der Aula des Senates. Zur Abstimmung stand ein Dekret das ein Überbrückungskredit von 300 Millionen Euro an Alitalia vorsieht, um nach dem Rückzug des Übernahmeangebots von Air France-KLM das Überleben der verlustträchtigen italienischen Fluggesellschaft zu sichern. "Wir stimmen diesem Überbrückungskredit zu, um die öffentliche Ordnung sowie die Leistung der wesentlichen öffentlichen Dienste zu gewährleisten. Ohne Darlehen müsste Alitalia ihren Flugbetrieb in den nächsten Tagen womöglich einstellen." Auch präzisiert Pinzger, dass diese Finanzierung die Regierung Prodi, nach Absprache mit Berlusconi, im April bewilligt hatte, um diese Überbrückungszeit dafür zu nutzen, eine Alternativlösung zu suchen. "Der Ministerpräsident ist über die Rettungsaussichten der Fluggesellschaft optimistisch und hofft, dass Alitalia von italienische Unternehmen gerettet wird. Trotz Berlusconis Optimismus bleibt die Lage sehr düster, denn bis jetzt haben sich noch keine potenzielle Investoren gemeldet", so der Südtiroler Senator abschließend."Thaler Ausserhofer, Peterlini und ich zumindest sind der Ansicht, dass dieser stets von Insolvenz bedrohten Fluglinie eine endgültige betriebliche Lösung zugeführt werden muss, damit sie endlich auf eigenen Füßen steht, ohne die Staatsfinanzen zu belasten".









