Denkzettel ernst zu nehmen – Dank an JG- Funktionäre
Die Junge Generation in der SVP (JG) zeigt sich über das Ergebnis der Parlamentswahlen enttäuscht. „Es schmerzt nicht nur das Ergebnis der Gesamtpartei, sondern besonders der Verlust des Kammersitzes für Magdalena Amhof“, so Landesjugendreferent Philipp Achammer.
„Die Partei hat mit einem der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte einen klaren Denkzettel erhalten. Dieser ist mehr denn je ernst zu nehmen“, so Achammer. „Die Partei muss sich in diesem Moment selbst auf die Finger klopfen. Wenn wir jetzt nicht zeigen, dass wir aus diesem Ergebnis lernen wollen, dann wird die verlorenen Zustimmung zur SVP nicht mehr umkehrbar sein.“
In erster Linie macht die JG auch die andauernden Diskussionen um Posten und Ämter für das Ergebnis mitverantwortlich. „Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll davon. Wir werden parteiintern klare Forderungen in diesem Bereich stellen. Denn wir lassen uns von solchen Diskussionen nicht mehr unsere erfolgreiche Arbeit zugrunde richten“, so Landesjugendreferent Achammer. Auch die übertriebenen Politikergehälter dürften in Zeiten sinkenden Kaufkraftverlustes nicht ausgespart werden.
Abgesehen vom SVP- Verlust zeigt sich die JG auch enttäuscht vom allgemeinen Südtirol weiten Ergebnis. Nicht nur der Rechtsruck sei bedenklich. „Was wollen jetzt jene Parteien erreichen, die rein aus Protest zur SVP ohne Chance auf ein Mandat kandidiert haben? Diese mögen zwar über ihr Ergebnis erfreut sein, aber bewegen sie jetzt etwas für Südtirol in Rom?“ Die Südtiroler Bürger mögen in den kommenden Jahren selber darüber urteilen, wenn unser Land schwächer als bisher in Rom vertreten ist.
Abschließend möchte die JG- Führung den Funktionären der Jungen Generation einen Dank aussprechen. „Wir alle gemeinsam haben einen großartigen Wahlkampf mit Magdalena Amhof gemacht. Ich bin stolz auf die JG“, so Landesjugendreferent Achammer. „Ich bin sicher, dass wir als JG dennoch gestärkt aus diesem Ergebnis hervorgehen. Wir sind bereit für die Landtagswahlen im Herbst zu kämpfen – so wie wir jetzt gekämpft haben!









