„Erneut stellen wir uns der schwierigen Herausforderung, die Landeshauptstadt Bozen, das Überetsch und das Unterland nicht den Nationalisten und Autonomiefeinden zu überlassen." Das betonte heute der Südtiroler Senator, Oskar Peterlini, in seiner Rede bei der Abschlussveranstaltung der Südtiroler Volkspartei am Bozner Rathausplatz. Der Südtiroler Senator erinnerte daran, dass im Wahlkreis Bozen-Unterland mehrheitlich Italiener leben. Aus diesem Grund habe es ein Abkommen mit den italienischen Autonomiefreunden gebraucht. „Wir haben deshalb ein gemeinsames Listenzeichen, Edelweiß und Insieme per le Autonomie".
Peterlini wörtlich: „Es gibt nur eine Alternative: entweder gewinnt das Edelweiß mit den Freunden der Autonomie, oder die nationalistische Rechte. Wir haben schon einmal einen Sturm auf das Bozner Rathaus erlebt. Das darf sich werden in Bozen noch im Unterland wiederholen". „Das Zusammenleben, von dem andere nur reden, müssen wir in Bozen-Unterland tagtäglich praktizieren. Wir wollen deshalb aus der Vielfalt der Sprachen und Kulturen kein Gegeneinander machen - wie es die nationalistische Rechte tut - sondern einen Reichtum von Kulturen, auf die wir stolz sein können. Wir wollen gemeinsam ein modernes, offenes Südtirol gestalten." In seiner Motivationsrede erläuterte der Senator jene Bereiche die für ihn oberste Priorität haben: „Stärkung der Kaufkraft der Gehälter und der Renten, Familienförderung und Umweltpolitik". Gleichzeitig hob er die Notwendigkeit hervor, unnötige öffentliche Ausgaben und die Kosten der Politik drastisch zu reduzieren, um die Wirtschaft und den Konsum wieder anzukurbeln.









