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Magdalena Amhof mit Schwung ins ParlamentFrauen Power für das Parlament in RomMagdalena Amhof am Brixner Altstadtfest 2006
 
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 Tibet: SVP präsentiert Protestkarte 
Die Südtiroler Volkspartei verurteilt die groben Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem tibetischen Volk durch die Volksrepublik China und fordert ein Ende der Gewalt. Ein konkretes Zeichen setzt die SVP jetzt mit einer Protest-Aktion. „Tibet braucht auch unsere Hilfe“, erklärte SVP-Obmann Elmar Pichler Rolle bei der Vorstellung der Initiative am Mittwoch. Pichler Rolle appellierte gemeinsam mit SVP-Kammerabgeordneten Siegfried Brugger, Senator Oskar Peterlini und Parlamentskandidatin Magdalena Amhof an alle Südtirolerinnen und Südtiroler, eine eigens gestaltete Protestkarte an die chinesische Botschaft in Rom zu senden.

Die SVP bringt über ihre Bezirkskanzleien, über Gaststätten und Geschäftslokale die Postkarten in Umlauf, die in deutscher Sprache eine Aufforderung zum Frieden enthalten und an die chinesische Botschaft in Rom adressiert sind. „In Rom wird man sich vielleicht etwas wundern, aber wir machen damit deutlich, dass in diesem Staat eine kleine deutsche und ladinische Volksgruppe existiert, die selbstbewusst und frei ihre eigenen Sprachen verwendet“, erklärt der SVP-Obmann. Die Postkarte, die in einer Auflage von 6.000 Stück gedruckt wurde, zeigt auf der Vorderseite die für Tibet typischen Gebetsfahnen am heiligen See der Tibeter, dem auf über 6.000 Metern Höhe gelegenen Manasarovar-See. Die Protestkarte kann auch von der SVP-Homepage ( Download Protestkarte ) zum Versand heruntergeladen werden.

Choesang Tenzin, ein Exiltibeter und Mitarbeiter der Freien Universität Bozen, berichtete auf der Pressekonferenz über die dramatische Situation Tibets. Tenzin ist einer von 15 in Südtirol lebenden Tibetern, die die Not ihres Volkes von außen mitverfolgen müssen. „Der Völkermord muss ein Ende finden“, fordert Tenzin. „Nach offiziellen Angaben beläuft sich die Zahl der Toten auf 140 allein im vergangenen Monat, doch es könnten unzählige mehr sein. Und was geschieht mit den Tausenden Tibetern, die inhaftiert wurden? Die Welt trägt eine moralische Verantwortung “, sagt Tenzin, der im Namen seines Volkes der SVP für die Initiative dankte. Die in Südtirol lebenden Tibeter werden bis zu den Olympischen Spielen im August jeden Samstag in Bozen eine Mahnwache halten und hoffen auf die Unterstützung der Südtiroler Bevölkerung.

Der SVP-Abgeordnete Siegfried Brugger und Magdalena Amhof gingen auf die Geschichte Tibets ein. Heute würden 120.000 Tibeter im indischen Exil leben, unter ihnen auch ihr geistliches Oberhaupt, der Dalai Lama. Dieser strebe eine Autonomie für Tibet nach Südtiroler Vorbild an. China aber betrachte den Friedensnobelpreisträger von 1989 trotzdem als Separatisten. Ein Friedensplan, in dem der Dalai Lama die Umwandlung von ganz Tibet in eine Zone der Gewaltlosigkeit und die Achtung der Menschenrechte und demokratischen Freiheiten des tibetischen Volkes sowie die Wiederherstellung und den Schutz der Umwelt vorschlägt, werde von China abgelehnt. Die Parallelen zu Südtirol vor 60 Jahren seien unübersehbar, so Brugger und Amhof.

Bereits am 18. März dieses Jahres hat SVP-Senator Oskar Peterlini eine parlamentarische Anfrage an den italienischen Außenminister gerichtet, in der er u.a. Informationen über den Zustand der inhaftierten Tibeter und eine unverzügliche Intervention bei den Vereinten Nationen fordert. „Stellen wir uns vor, Südtirol wäre in einer solchen Lage“, sagt Peterlini, „dann wären auch wir darauf angewiesen, dass uns die Welt hilft.“

Bozen, 9. April 2008
 
 
 "Gegen Liberalisierung bei Apotheken" 
Vor einigen Wochen hat sich Landesfrauenreferentin Martha Stocker mit Apothekerinnen getroffen, um mit diesen direkt über ihre Anliegen sprechen zu können. Am 1. April hat sich nun Apothekerin Dorothea Haidacher bereit erklärt, die wichtigsten Punkte Helga Thaler Ausserhofer und Magdalena Amhof mitzuteilen, damit sich die beiden in Rom hierfür stark machen können.

Einig sind sich die Frauen, dass die Regelung, rezeptpflichtige Medikamente nicht außerhalb von Apotheken verkaufen zu dürfen, beibehalten werden soll. Auch wenn rezeptpflichtige Arzneimittel in Supermärkten nur von einer/einem Apotheker/in verkauft werden könnten, hätte dieses Nachteile. Im Vordergrund würde das Konsumambiente stehen; der Medikamentenerwerb würde als Kauf eines „normalen Produktes“ nicht aber als das, was er eigentlich sei, angesehen werden. „Problematisch ist diese psychologische Komponente, die nicht unterschätzt werden darf“ betont Haidacher. Zu befürchten sei, dass dadurch zu leichtsinnig mit dem Erwerb von bestimmten Präparaten umgegangen werden könnte.

Zu beachten sei auch die wirtschaftliche Komponente: Das heutige System gewährt – auch infolge des Apothekenverteilungsplans – dass in vielen (auch kleinen) Gemeinden Apotheken sind. Liberalisierungsmaßnahmen könnten dazu führen, dass am Land weniger, in den Zentren mehr Apotheken entstünden, „was nicht im Interesse der Südtiroler und Südtirolerinnen sein kann“, so Amhof.
Stocker, Thaler Ausserhofer und Amhof betonen, dass sie ein Mehr an (Markt)Freiheit in diesem sensiblen Sektor nicht befürworten und den Medikamentenverkauf nicht dem normalen Wettbewerb unterstellen wollen, zumal die derzeitige Situation in Südtirol eine gute sei, die aufrechterhalten werden soll. 

Bozen, 8. April 2008
 
 
 "Es geht auch um die Jugend Südtirols" 
Das neu gewählte Präsidium der Jungen Generation in der SVP (JG) und Parlamentskandidatin Magdalena Amhof haben einen Themenkatalog für Südtirols Jugend erarbeitet, der als wesentlicher Beitrag in die Parlamentsarbeit der Südtiroler Abgeordneten in den kommenden Jahre einfließen soll.

„Es ist uns besonders wichtig aufzuzeigen, dass es in der täglichen römischen Abgeordnetentätigkeit ganz wesentlich um die Zukunft und das direkte Lebensumfeld von Südtirols Jugendlichen geht“, sagen Parlamentskandidatin Magdalena Amhof und Landesjugendreferent Philipp Achammer.

„Wir wollen nicht nur jene sein, die sich auf das tägliche politische Geplänkel einlassen und Parolen umherschmeißen, sondern der Jugend beweisen, dass es uns um ihre gesicherte Zukunft geht, für die wir auch in Rom kämpfen wollen“, sind die beiden JG- Vertreter überzeugt.

Ganz besonders möchte sich die Junge Generation in der SVP folgenden drei Themen widmen:
  • Einsatz gegen Erhöhung von Strafen im Verkehrsbereich auch schon bei geringen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, Abschaffung von Disziplinarmaßnahmen, die nur als Schikane aufgefasst werden und weder verkehrspolitisch noch präventiv notwendig sind. Die JG hat sich bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer Aufkleberaktion gegen die übertriebene Reglementierung und Disziplinierung zur Wehr gesetzt.
  • Flächendeckende Anerkennung aller im Ausland erworbenen Studientitel Noch immer ist die Anerkennung von einigen Studientiteln und Abschlüssen von Fachhochschulen ausständig. Auch warten zahlreiche Studienabsolventen auf die so genannte Ratifizierung von in Österreich erworbenen Studientiteln durch die Parlamente. Die JG setzt sich für eine Erleichterung und rasche Anerkennung der Studientitel in Südtirol ein.
  • Fortführung des Gesetzentwurfs von Kammerabgeordnetem Siegfried Brugger zur Einführung des Wahlrechts bereits für 16-jährige, vor allem auf kommunaler Ebene. Die JG setzt sich dafür ein, der Jugend auch durch die Ausweitung des aktiven Wahlrechts eine starke politische Stimme zu geben.
Darüber hinaus sind die JG- Vertreter überzeugt, dass die Jugend in der römischen Parlamentsarbeit thematisch viel stärker berücksichtigt werden sollte. „Besonders der italienische Staat verabsäumt es in eklatanter Art und Weise, auf die zukünftigen Generationen Acht zu geben und hinterlässt ihnen eine kaum abbaubare Bürde“, so die Kammerkandidatin Magdalena Amhof.

„Wir haben als JG erstmals die historische Chance, mit Magdalena Amhof eine junge Abgeordnete in das römische Parlament zu entsenden. Wir rufen alle Südtiroler Jugendliche dazu auf, gemeinsam mit uns diese Chance zu nutzen und mit der SVP der Zukunft von Südtirols Jugend eine Stimme zu geben. Wir bauen auf euer Vertrauen“, so Landesjugendreferent Philipp Achammer abschließend. 

Brixen/Bozen, 3. April 2008
 
 
 Tibet: "Deutliches Zeichen gegen chinesische Unterdrückungspolitik" 
Die SVP-Kammerkandidaten Magdalena Amhof, Siegfried Brugger und Karl Zeller fordern deutliches Zeichen der internationalen Gemeinschaft gegen chinesische Unterdrückungspolitik.

Boykott der Spiele ist der falsche Weg

Trotz weltweiter Unterstützung für die Politik des gewaltlosen Widerstands des Dalai Lama hat China seine Assimilierungspolitik unbeeindruckt fortgesetzt. Mit dem tibetischen Volk ist das passiert, was uns Südtirolern zum Glück erspart wurde: Durch eine forcierte Ansiedlungspolitik Minderheit im eigenen Land werden. Es ist daher eigentlich schon fünf nach zwölf. Um den Untergang des tibetischen Volkes aufzuhalten, ist es unumgänglich, dass China unverzüglich die elementaren Minderheitenrechte gewährt.

Die Olympischen Spiele in Peking sind nun die richtige Gelegenheit, der Weltöffentlichkeit das brutale Vorgehen der chinesischen Behörden vor Augen zu führen und Druck auf China auszuüben, diese Politik zu beenden. Auch Italien hat in den Sechzigerjahren nicht zuletzt auf Grund des internationalen Drucks eingelenkt und eine Autonomie gewähren müssen.

„Wir sind der Meinung, dass es hier nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben kann, sondern auch konkrete Zeichen des Protests gesetzt werden müssen. So sollte die Eröffnungsfeier der Spiele boykottiert werden oder diese zumindest in eine Demonstration für Tibet umfunktioniert werden. Dies ist wirkungsvoller als ein Boykott der Spiele selbst. Damit würde die Politik nicht auf dem Rücken der Athleten ausgetragen, aber dennoch ein klares Zeichen gesetzt. Wir werden uns in Rom jedenfalls dafür einsetzen, dass Italien eine klare Haltung in der Tibetfrage einnimmt und auch in Brüssel einwirkt, dass die EU in dieser Frage geschlossen vorgeht“, erklären Magdalena Amhof, Karl Zeller und Siegfried Brugger.

Bozen, 19.März 2008
 
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